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Sprachstörungen

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  • spezifische Sprachentwicklungsstörungen aller Art mit Schwierigkeiten im Sprachverständnis, im Wortschatz, in der Grammatik, in der Aussprache und / oder in der Hörverarbeitung
  • neurologische Sprachstörungen (Aphasien, z.B. nach Schlaganfall oder Unfall) bei Erwachsenen und Kindern

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Sprechstörungen

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  • Störungen der kindlichen Lautbildung (phonetische Aussprachestörung / Dyslalie)
  • Störungen des Sprechablaufes (Stottern, Poltern) bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
  • Störungen der Muskulatur im Mundbereich (myofunktionelle Störungen) bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
  • organische Sprechstörungen (Dysarthrien / Dysarthrophonien) bei Erwachsenen und Kindern aufgrund neurologischer Erkrankungen
  • Störungen der Steuerung von Sprechbewegungen bei Erwachsenen (Sprechapraxie) und Kindern (Entwicklungsdyspraxien)

Phonetische Aussprachestörung: (Dyslalie)

Bei der phonetischen Aussprachestörung handelt es sich um eine Artikulationsstörung leichten, mittelgradigen bzw. schweren Ausmaßes. Ein oder mehrere Laute und Lautverbindungen werden durch andere Laute ersetzt, falsch gebildet oder ausgelassen aufgrund eingeschränkter mundmotorischer Fähigkeiten bei intakter Hörverarbeitung. Im Alter von 5 Jahren sollte ein Kind alle Laute und Lautverbindungen korrekt aussprechen können.

Stottern: (Balbuties)

Beim Stottern handelt es sich um eine Redeflussstörung. Der flüssige Sprechablauf ist zeitweise gestört durch Stockungen, Laut-, Silben- oder Wortwiederholungen und / oder Lautdehnungen und unterliegt dabei
nicht dem Willen des Betroffenen. Stottern betrifft neben der Unterbrechung des Redeflusses die Persönlichkeit, das Verhalten des Betroffenen und die kognitiv-emotionale sowie die interpersonelle Ebene.

Poltern

Beim Poltern handelt es sich ebenfalls um eine Redeflussstörung. Die Sprechgeschwindigkeit ist sehr stark erhöht, die Sprechweise überstürzt und undeutlich.

Myofunktionelle Störung des Mundbereiches

Bei diesem Störungsbild kann ein unphysiologisches Schluckmuster und / oder Speichelfluss, Zungenpressen, Fehlfunktion des Atmens, Kauens und Sprechens vorliegen. Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen Artikulationsstörungen und der Funktion der am Sprechen beteiligten Organe, insbesondere Zunge, Wangen und Lippen. Als Ursachen einer myofunktionellen Störung kommen unter anderem Kiefer- und Zahnstellungsanomalien, eine zu geringe Muskelspannung (z.B. bei Down Syndrom), Schwierigkeiten in der Bewegungskoordination der Mundmuskulatur, erhöhte oder eine verminderte Sensibilität im / am Mund (z.B. bei Gesichtsnervlähmung nach Schlaganfall) in Betracht. Bei Kindern kann das Entstehen der Funktionsstörung durch falsche Kau-, Schluck- und
Lutschgewohnheiten (z.B. Schnuller!) begünstigt werden. Als Folge kann es zu Zahn- und / oder Kieferfehlstellungen kommen, die auch kieferorthopädisch behandelt werden müssen

Dysarthrie / Dysarthrophonie

Bei der Dysarthrie / Dysarthrophonie handelt es sich um ein neurologisches Störungsbild, dem hirnorganische Prozesse (z.B. Schädel-Hirn- Trauma, Parkinson-Syndrom, Multiple Sklerose) zugrunde
liegen.

Sprechbewegungsablauf und Zusammenspiel von Atmung, Stimmgebung und Artikulation sind gestört aufgrund einer Koordinationsstörung. Muskelkraft und Muskeltonus sind verändert. Das führt zur Verlangsamung und / oder zu pathologischen Bewegungsmustern in den am Sprechen beteiligten Funktionssystemen Atmung, Stimmgebung und Artikulation.

Sprechapraxie

Die Sprechapraxie als Folge einer neurologischen Erkrankung ist eine reine „Outputstörung“. Das heißt, dass die Steuerung von Sprechbewegungen in ihren zeitlichen und räumlichen Aspekten ohne Schwäche, Verlangsamung und Dyskoordination beeinträchtigt ist. Die Funktionen Lesen, Schreiben, Sprachverständnis, Wortschatz, Wortfindung, Grammatik sind bei einer reinen Sprechapraxie völlig intakt. Der Patient/die Patientin hat Schwierigkeiten, sich flüssig, willkürlich und mit zielgenauen Sprechbewegungen zu äußern.

Entwicklungsdyspraxie

Wie beim Erwachsenen hat das Kind mit einer Entwicklungsdyspraxie Schwierigkeiten, sich flüssig, willkürlich und mit zielgenauen Sprechbewegungen zu äußern. Da es sich noch in der Sprachentwicklung befindet, muss berücksichtigt werden, ob es sich um eine reine Entwicklungsdyspraxie handelt oder gleichzeitig eine Sprachentwicklungsverzögerung vorliegt.

Christa Hugenberg

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Christa Hugenberg Portrait

1961 wurde ich als ältestes von 3 Kindern geboren und wuchs in Neuenkirchen, im Landkreis Vechta, in Niedersachsen auf. Schon als Kind hatte ich Spaß an Sprach- und Sprechspielen und habe immer gerne vorgelesen. Auf das Abitur folgte 1980 ein 1-jähriges Praktikum im Sprachheilzentrum Werscherberg bei Osnabrück, da mein Berufswunsch Logopädin feststand. Im Anschluss an das Praktikum begann 1982 die Ausbildung an der Lehranstalt für Logopädie in Saarbrücken. Am 19.4.1985 erhielt ich nach bestandener Prüfung die Urkunde als staatlich anerkannte Logopädin. Von 1985 – 2003 war ich im Sprachheilzentrum der Arbeiterwohlfahrt in Wilhelmshaven tätig. Dort arbeitete ich zunächst 2 Jahre im Sprachheilheim mit lernbehinderten, sprachauffälligen Kindern und Jugendlichen. Anschließend übernahm ich 16 Jahre lang mit einer Kollegin die Verantwortung für die Abteilung Sprachheilambulanz (davon 8 Jahre in leitender Funktion) und behandelte dort Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit allen Störungsbildern der Logopädie (Sprach-, Sprech-, Stimm- und Hörstörungen). Zeitweise arbeitete ich zusätzlich als Krankheitsvertretung in der Abteilung Sprachheilkindergarten.

Mit meiner Kollegin Simone Wollny führe ich seit Oktober 2003 eine Praxisgemeinschaft in Wilhelmshaven / Fedderwardergroden. Durch den täglichen Gedankenaustausch bereichern wir gegenseitig unsere Arbeit, können uns spezialisieren und so auf jede Patientin und jeden Patienten individuell eingehen. Mit den behandelnden Ärzten, anderen Therapeuten, Erzieherinnen und Lehrern stehen wir in gutem Kontakt, um die bestmöglichen Therapieerfolge zu erzielen.

Seit über 30 Jahren bin ich als Logopädin tätig und behandle in unserer Praxisgemeinschaft Fedderwardergroden Menschen aller Altersstufen mit:

  • Aussprachestörungen
  • Sprachentwicklungsstörungen
  • organischen / funktionellen / psychogenen Stimmstörungen
  • myofunktionellen Störungen
  • Stottern
  • Poltern
  • Aphasien
  • Dysarthrien / Dysarthrophonien
  • Sprechapraxien
  • Entwicklungsdyspraxien
  • Hörstörungen
  • Laryngektomie

In der evangelischen Kindertagesstätte Regenbogen in Fedderwardergroden betreue ich regelmäßig 12 Integrationskinder. Dieser Arbeitsbereich schließt die logopädische Beratung der Erzieherinnen ein.

Seit der Gründung von Sp-un-K (Sprache und Kommunikation), ein Arbeitskreis zur Prävention von Sprachstörungen im Elementarbereich, arbeite ich dort mit (siehe auch Nebentätigkeiten).

Neben der Logopädie gilt mein Interesse der Sprecherziehung (Betonung, Sprechmelodie, Sprechgeschwindigkeit, Hochlautung, Gliederung von Sprechtexten). Deshalb biete ich in diesem Bereich Schulungen an, in denen Texte strukturiert und später (vor dem Mikrophon) gesprochen werden.

Als Ausgleich zum Arbeitsalltag bin ich aktiv in einer Kreistanzgruppe. Darüber hinaus gilt mein Interesse Norwegen und der norwegischen Sprache.

1961 in Neuenkirchen geboren
1980 Abitur in Damme am Dümmer
1980 Praktikum im Sprachheilzentrum Werscherberg in Bissendorf bei Osnabrück
1982-1985 Ausbildung zur Logopädin an der Lehranstalt für Logopädie in Saarbrücken
1985-2003 als Logopädin im Sprachheilzentrum Wilhelmshaven in verschiedenen Abteilungen angestellt:
1985-1987 s.o. im Sprachheilheim (Arbeit mit lernbehinderten, sprachauffälligen Kindern u. Jugendlichen)
1987-2003 s.o. in der Sprachheilambulanz (Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen)
mit allen Störungsbildern der Logopädie (Sprach-, Sprech-, Stimm- und Hörstörungen)
2001-2003 s.o. zusätzlich vertretungsweise im Sprachheilkindergarten (Arbeit mit sprachauffälligen Kindern im Vorschulalter)
seit 2003 zusammen mit Simone Wollny in der Logopädischen Praxisgemeinschaft Fedderwardergroden als selbständige Logopädin tätig

Nebentätigkeiten

  • Mitarbeit im Arbeitskreis Sp-un-K (Sprache und Kommunikation / ein Arbeitskreis zur Prävention von Sprachstörungen im Elementarbereich); z.B. organisiert der Arbeitskreis Fortbildungen in Wilhelmshaven für Logopädinnen/Logopäden aus der näheren Umgebung.
  • Lektorenschulung (Schulung in Sprecherziehung: Betonung, Sprechmelodie, Sprechgeschwindigkeit, Hochlautung, Gliederung von Sprechtexten), d.h. Texte werden strukturiert und später vor dem Mikrophon gesprochen
  • Anleitung liturgischer Kreistänze zu verschiedenen Themen z.B. Ostern, Licht oder Gemeinschaft

private Interessen

  • Geschichten und Gedichte vorlesen und erzählen
  • Kreistanz
  • Norwegen und die norwegische Sprache
  • ehrenamtliche Mitarbeit in der katholischen Kirche Wilhelmshaven in Christus König Fedderwardergroden
    • Lektorendienst
    • Ökumene
    • Weltgebetstag

So können Sie mich erreichen

Telefon: 04421 – 809744
Fax: 04421 – 809757
E-Mail: Christa.Hugenberg@LPF-Groden.de

Kategorie: Unser Team

Stimmstörungen

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  • organische, funktionelle und psychogene Stimmstörungen (Dysphonien)
    bei Erwachsenen und Kindern
  • funktionelle und organische Stimmklangveränderungen (Rhinophonie)
    bei Kindern und Erwachsenen

Organische Dysphonien

Unter organisch bedingter Dysphonie versteht man eine Stimmklangveränderung (Heiserkeit) bis hin zur Stimmlosigkeit (Aphonie) aufgrund einer organischen Veränderung (z.B. Stimmbandlähmung nach
Schilddrüsenoperation oder anderen Operationen im Halsbereich). Alle an der Stimmgebung beteiligten Muskeln geraten in ein Ungleichgewicht, so dass Atmung, Stimmgebung und Artikulation beeinträchtigt sind. Versucht der Patient / die Patientin andauernd die Heiserkeit durch Fehlanspannung zu überwinden, kann sekundär eine funktionelle Dysphonie hinzukommen.

Funktionelle Dysphonien

Unter funktionell bedingter Dysphonie versteht man eine Stimmklangveränderung (Heiserkeit) bis hin zur Stimmlosigkeit (Aphonie) aufgrund einer Fehlbelastung der Stimme (z.B. ständige Überbeanspruchung der Stimme im Sprechberuf oder als Kind durch zu lautes Sprechen / Schreien) ohne organische Veränderungen an den Stimmbändern. Durch langanhaltende Fehlbelastung der Stimme verlernt der Patient/die Patientin die atemrhythmisch angepasste Stimmgebung. Es kommt zu Räusperzwang, Kloßgefühl und/oder zu einer sekundär organischen Dysphonie (Ödeme, Knötchen, Granulome…).

Psychogene Dysphonie

Eine rein psychogene Dysphonie / Aphonie tritt im Rahmen einer psychischen Grunderkrankung auf bei intakten Verhältnissen im Kehlkopfbereich. Die psychogene Dysphonie bedarf neben logopädischer Therapie psychologischer Behandlung. Alle Arten von Dysphonien, auch der Stimmverlust nach Laryngektomie haben immer eine psychogene Komponente, weil Stimmgebung ganz individuell ist und immer die ganze Persönlichkeit betrifft.

Laryngektomie, Teilresektion

Laryngektomie heißt teilweise oder komplette Kehlkopfentfernung mit Stimmverlust als Folge. Die Ursache sind Tumore im Kehlkopfbereich. Die Patientin / der Patient atmet nach einer Laryngektomie durch ein Tracheostoma. Deshalb kann er die Atemluft nicht im Mund gleichzeitig als Sprechluft nutzen und auch nicht flüstern. Der Patient kann je nach Ausmaß der Operation die Speiseröhrenersatzstimme (Ösophagusstimme), das Sprechen mit Servov-Gerät oder das Sprechen mit einer Stimmprothese (Provox) erlernen.

Funktionelle Rhinophonie (Näseln)

Bei der Rhinophonie liegt aufgrund einer Fehlfunktion des Gaumensegels ein veränderter Stimmklang vor. Die Aussprache kann auch betroffen sein; jedoch handelt es sich weder um eine Beeinträchtigung der Stimmgebungs- noch um eine Beeinträchtigung der Artikulationsorgane. Je nach Art der Gaumensegelfehlfunktion kann zu viel (offenes Näseln) oder zu wenig (geschlossenes Näseln) Luft beim Sprechen über den Rachenraum in die Nase entweichen. Mögliche Ursachen sind eine falsche Sprechgewohnheit, eine Schonhaltung nach einer Mandeloperation (offenes Näseln) oder Adenoide, umgangssprachlich: Polypen (geschlossenes Näseln).

Organische Rhinophonie

Die Gaumensegelfehlfunktion mit Stimmklangveränderung hat organische Ursachen z. B: Lippen-Kiefer-Gaumenfehlbildungen oder frühkindliche Hirnschädigung bei Kindern oder neurologische Erkrankungen (Schlaganfall, Bulbärparalyse, ALS, MS) bei Erwachsenen.

Simone Wollny

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Simone Wollny PortraitIch wurde 1973 geboren und lebe in Varel. Nach dem Abitur habe ich zunächst ein 1-jähriges Praktikum in einem Regelkindergarten absolviert. Von 1994-1997 habe ich meine Ausbildung an der Logopädischen Lehranstalt in Oldenburg erhalten.

Nach einem Jahr in einer Logopädischen Praxis, arbeitete ich von 1998-2003 im Sprachheilzentrum der Arbeiterwohlfahrt in Wilhelmshaven. Dort war ich für die Therapie von jeweils 16 Kindern im Sprachheilkindergarten zuständig. Parallel hierzu wurde ich Mitglied des interdisziplinären Teams im Gesundheitsamt Wilhelmshaven. Neben meiner therapeutischen Tätigkeit gebe ich gerne Fortbildungen. Dies führte dazu, dass ich seit 2003 als Dozentin an der Volkshochschule Wilhelmshaven tätig bin. Unter anderem unterrichte ich im Rahmen des Lehrgangs „Fachkraft für Sprachkompetenzförderung und Sprachförderung“. Auch im Rahmen anderer Projekte biete ich Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte zu verschiedenen Themen der Sprachentwicklung an.

Im September 2003 eröffnete ich zusammen mit Christa Hugenberg in Fedderwardergroden eine logopädische Praxisgemeinschaft. Durch die uns mögliche Schwerpunktbildung habe ich mich auf die Behandlung umfassender Sprachentwicklungsstörungen und auditiver Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen im Vorschul- und Schulalter spezialisiert. Ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit ist die Therapie von Late Talkern, die spät mit dem Spracherwerb begonnen haben und im Alter von drei Jahren einen großen Rückstand zur Altersnorm aufweisen.

Zudem habe ich seit Herbst 2006 die Anerkennung als Legasthenietherapeutin vom Jugendamt Wilhelmshaven, so dass ich vom Jugendamt finanzierte Therapien von Lese-Rechtschreibstörungen übernehmen darf.

Des Weiteren bin ich als Honorarkraft in mehreren integrativen Kindergärten tätig, in denen ich die Integrationskinder in sehr engem Austausch mit den pädagogischen Fachkräften gezielt sprachlich fördere.

In meiner Freizeit gehe ich schwimmen, fotografiere gern und interessiere mich für Fußball.

1973 in Varel geboren
1993 Abitur am Lothar-Meyer-Gymnasium Varel
1993 / 94 Jahrespraktikum in einem Regelkindergarten
1994-1997 Ausbildung an der Logopädischen Lehranstalt in Oldenburg
1997 / 98 Angestellte einer Logopädischen Praxis
1998-2003 als Logopädin im Sprachheilkindergarten des Sprachheilzentrums Wilhelmshaven angestellt
seit 2003 zusammen mit Christa Hugenberg in der Logopädischen Praxisgemeinschaft Fedderwardergroden als selbständige Logopädin tätig

Nebentätigkeiten

  • Mitglied des Interdisziplinären Teams im Gesundheitsamt Wilhelmshaven
  • Fortbildungen und Elternabende zu Themen der Logopädie
  • Dozentin an der Volkshochschule Wilhelmshaven
  • Mitarbeit im Arbeitskreis Sp-un-K (Sprache und Kommunikation / ein Arbeitskreis zur Prävention von Sprachstörungen im Elementarbereich)
  • Honorarkraft der Tagesbildungsstätte Wilhelmshaven (GPS)
  • Honorarkraft des Integrationskindergartens in Rüstersiel (WiKi)
  • Honorarkraft des St. Martin-Kindergartens in Voslapp (ev. Kirche)
  • Honorarkraft des Jona-Kindergartens in Altengroden (ev. Kirche)

Begleitet werde ich von meinem Hund „Sancho“

So können Sie mich erreichen

Telefon: 0 44 21 – 80 97 40
Fax: 0 44 21 – 80 97 57
E-Mail: Simone.Wollny@LPF-Groden.de

Kategorie: Unser Team

Hörstörungen

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  • Sprach-, Sprech- und Stimmstörungen aufgrund von Hörstörungen (peripher z.B. Mittelohrentzündung und zentral z.B. angeborene Innenohrschwerhörigkeit, Cochlear-Implantat, zentral-auditive Verarbeitungs- bzw. Wahrnehmungsstörungen) bei Kindern und Erwachsenen

auditive Aussprachestörung

Bei den auditiven Aussprachestörungen handelt es sich je nach Schweregrad der zugrunde liegenden Hörbeeinträchtigung um eine phonetische, phonologische bzw. phonetisch-phonologische
Aussprachestörung (siehe phonetisch-phonologische Aussprachestörung unter Sprachstörungen)

 

 

Zentral-auditive Verarbeitungs-Störung im Vorschulalter

Die auditive Wahrnehmungsstörung ist als Teilleistungsstörung zu verstehen, d.h., dass verschiedene kommunikative Funktionen, z.B. die Lautsprache, die Schriftsprache, das Verstehen und Umsetzen akustischer Informationen, beeinträchtigt sind. Dies kann sich z.B. wie folgt äußern:

  • Das Kind hat eine verminderte Merkfähigkeit für Sätze, Reime, Lieder
  • Das Kind verwechselt klangähnliche Laute (laut- und schriftsprachlich)
  • Das Kind ist übermäßig lautempfindlich
  • Das Kind hat ein reduziertes Sprachverständnis bei üblichem Umgebungslärm
  • Das Kind verwechselt ähnlich klingende Sprachlaute (z.B. K-T / SCH-S)

Cochlear- Implantat

Das Cochlear- Implantat ist eine elektronische Innenohrprothese, die hörgeschädigten Menschen ermöglicht zu hören, bzw. wieder zu hören. Das Cochlear- Implantat ersetzt die ausgefallene Funktion des Innenohres. Auch wenn der Patient / die Patientin vorher schon gehört hat, muss er / sie das Hören bzw. das Verstehen von Höreindrücken neu erlernen.

Schriftsprachstörungen

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  • LRS und kindliche Schriftsprachstörung (Entwicklungsdyslexie / -dysgraphie)
  • Zentrale Störung der Schriftsprache (Dyslexie / Dysgraphie)

Lese-Rechtschreib- Schwäche (LRS)

lrs-imageLRS betrifft häufig Kinder, die im Vorschulalter im Sinne einer Sprachentwicklungsverzögerung bzw. einer zentral-auditiven Wahrnehmungsstörung (z.B. Schwierigkeiten in der Lautunterscheidung, verkürzte Hörgedächtnisspanne) auffällig waren. International ist die Lese-Rechtschreib- Schwäche (Legasthenie) als umschriebene Entwicklungsstörung des Lesens und Schreibens definiert. Dies bedeutet, dass biologische Ursachen das Erlernen von Funktionen beeinträchtigen oder verzögern, die mit der Reifung des zentralen Nervensystems verbunden sind (WHO: Weltgesundheitsorganisation).

Die spezielle Lese- Rechtschreibschwäche ist von allgemeinen Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und des Rechtschreibens (Entwicklungsdyslexie bzw. Entwicklungsdysgraphie) zu unterscheiden. Bei letzteren sind die visuellen, auditiven und integrativen Funktionen vorhanden, nur der Entwicklungs- und Lernprozess ist verzögert. Bei der speziellen Lese- und Rechtschreibschwäche hingegen liegt eine Teilleistungsschwäche im metasprachlichen Bereich vor, im Sinne eines Defizits isolierter Funktionen. Es kommt zu einer Leistungsstörung, die sich signifikant vom Gesamtleistungsvermögen abhebt (Martinus).

Zentrale Dyslexie / Dysgraphie

Bei der zentralen Dyslexie / Dysgraphie handelt es sich um eine zentrale Verarbeitungsstörung des Lesens und / oder des Schreibens z.B. als Folge eines Schlaganfalls, häufig im Rahmen einer Aphasie nach abgeschlossenem Schriftspracherwerb.

Anna-Lena Schulz

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Anna-Lena Schulz PortraitIch wurde 1991 als jüngstes von drei Kindern in Jever geboren. Während meiner Schulzeit war mir bereits klar, dass ich gerne mit Menschen arbeiten möchte. Nachdem ich 2011 mein Abitur am Mariengymnasium in Jever bestanden hatte, begann ich die Ausbildung zur Logopädin an der Berufsfachschule in Oldenburg.

Nach der dreijährigen Ausbildung sowie dem Staatsexamen war ich im September 2014 staatlich anerkannte Logopädin und begann in der Logopädischen Praxisgemeinschaft Fedderwardergroden zu arbeiten.

Weiterhin begann ich im September 2014 den Studiengang „Logopädie“ an der Fachhochschule Osnabrück zu studieren. Nachdem ich den Bachelor im Frühjahr 2016 erfolgreich abgeschlossen habe, arbeite ich Vollzeit als Logopädin.

Anfang Januar 2020 übernahm ich den Praxisanteil von Christa Hugenberg und leite sie seitdem zusammen mit Simone Wollny.

Meine Schwerpunkte in der Logopädie

  • Aussprachestörungen
  • Sprachentwicklungsstörungen
  • myofunktionellen Störungen
  • Stottern
  • Aphasien (auch Hausbesuche)
  • Sprechapraxien
  • Entwicklungsdyspraxien
  • Hörstörungen
  • auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen (AVWS)

Nebentätigkeiten

  • Honorarkraft der Tagesbildungsstätte Wilhelmshaven (GPS)
  • Behandlung von Integrationskindern im Kindergarten
  • Praxis Kirsten Bonow

Private Interessen

  • ehrenamtliche Tätigkeit im Leo Club Jever
  • Tanzen (Standard & Modern Dance)
  • Singen
  • Fußball

Kategorie: Unser Team

Schluckstörungen

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  • Schluckstörungen bis hin zu Problemen bei der Nahrungsaufnahme (Dysphagien) bei Kindern und Erwachsenen
  • Funktionelle Schluckstörung bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen

Dysphagie

Die Dysphagie (Schluckstörung) ist eine Schwäche und / oder Koordinationsstörung in den am Schlucken beteiligten Muskelgruppen, der neurologische Erkrankungen, wie Tumoroperationen oder Erkrankungen / Fehlbildungen im Mund- und Rachenraum zugrunde liegen.

Funktionelle Schluckstörung

Die funktionelle Schluckstörung ist eine Fehlfunktion der Zunge häufig begleitend bei kieferorthopädischen Problemen, weswegen man auch von myofunktioneller Schluckstörung (Muskelfunktionsstörung) spricht (siehe auch Sprechstörungen – myofunktionelle Störung des Mundbereiches).